TCM-Ernährung- 5 Tipps für unbeschwerte Weihnachtstage

Manch einer blickt den bevorstehenden Feiertagen mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn Weihnachten heißt meistens auch üppiges Essen, kalorienreiche Naschereien und das ein oder andere „Gläschen“ mehr als sonst. Das ist eine Herausforderung für unsere Verdauungsorgane. Das mehrgängige Festmenü oder die Weihnachtsgans mit Klößen liegen dann häufig schwer im Magen oder führen zu unangenehmem Völlegefühl mit Blähungen. Auch Menschen, die zu Sodbrennen neigen, leiden evtl. verstärkt unter diesen Beschwerden. Und Figurbewusste fürchten den Gang auf die Waage nach den Feiertagen…

Aber das muss alles nicht sein! Lesen Sie hier 5 Tipps, wie Sie mit der 5-Elemente-Ernährung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die Feiertage unbeschwert überstehen.

1. Lassen Sie keinesfalls das Frühstück ausfallen

Auch wenn Sie am Vorabend geschlemmt haben, sollten Sie auf keinen Fall das Frühstück ausfallen lassen! Wenn Sie noch keinen großen Appetit oder Hunger haben, essen Sie einfach nur eine ganz kleine Portion. Das Frühstück ist die entscheidende Mahlzeit, um für den ganzen Tag den Stoffwechsel anzukurbeln. Beginnen Sie den Tag mit einer Tasse heißem Wasser und einer Morgenmahlzeit aus gekochtem Getreide mit frischen oder getrockneten Früchten. Ganz schnell lässt sich z.B. ein Porridge aus 2-3 EL Haferflocken, 1 TL Nüssen oder Leinsamen und 1 TL Rosinen zubereiten. Einfach mit einer halben Tasse Wasser oder Hafer/Reismilch aufkochen und kurz quellen lassen. Je nach Geschmack kann man auch frische Früchte wie eine halbe Birne oder Apfel mitkochen.

2. Meiden Sie kalte und „verschleimende“ Lebensmittel

Auch wenn rohes Gemüse und Obst aus westlicher Sicht als gesund gilt, sollte man damit vorsichtig sein. Vor allem im Winter, wenn der Körper mehr Wärme und Energie benötigt. Aus Sicht der TCM ist Rohkost schwer zu verdauen und schwächt das „Verdauungsfeuer“. Ebenso wie Joghurt, Quark, Käse und Milch, die stark befeuchten und im Übermaß zu Schleimbildung führen. Wie wäre es also mit einem leckeren Bratapfel als Dessert anstelle von Eis oder Tiramisu?

3. Die Mitte stärken mit gekochten Speisen

Auch wenn es für uns im „Brotland“ Deutschland ungewohnt klingen mag: „warme Mahlzeiten“ sind häufig viel „leichter“ (auch von der Kalorienbilanz) als ein Käse- oder Wurstbrot. Vor allem Suppen wärmen und stärken unsere „Mitte“. Eine klare Rindfleischbrühe oder Hühnerboullion mit Gemüseeinlage ist sowohl als Vorspeise als auch für eine leichte Hauptmahlzeit vor dem nächsten Festmahl ideal.

4. Bitterstoffe in Kräutern und Pflanzen für die Leber

Bitterstoffe unterstützen die Fettverdauung. Sie kommen in vielen Kräutern oder auch in Chicoree, Rukola und Endiviensalat vor. Nicht ohne Grund wird der Gänsebraten traditionell mit Beifußkraut gewürzt. Und servieren Sie einen kleinen Beilagensalat aus Feldsalat, Chicoree und Radicchio dazu. Dadurch wird die Leber unterstützt, die für die Produktion von Gallenflüssigkeit verantwortlich ist. Und diese ist unverzichtbar, um Nahrungsfette im Darm verdauen zu können Noch wirkungsvoller ist vor dem Essen ein Tee aus Wermutkraut.

5. Bringen Sie Ihr „Qi“ in Bewegung

Wer kennt das nicht – vom Weihnachtsbrunch über die nachmittägliche Kaffeetafel bis zum ausgiebigen Abendessen oder dem Weihnachtsprogramm im Fernsehen. An den Feiertagen sitzen wir meistens viel mehr als sonst. Ein halbe Stunde schnelles Spazierengehen zwischendurch bringt die Lebensenergie „Qi“ in Bewegung und stärkt damit die Verdauungsfunktion. Und macht Appetit auf die nächste Leckerei ;-).

 

 

Heilpraktiker Köln Praxis Sabine Kakizaki Heilpraktikerin Köln: Praxis für trad. chinesische Medizin (TCM), Akupunktur, 5-Elemente-Ernährung in Köln Bayenthal

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