TCM-Ernährung – Die 5 besten Ernährungstipps für eine unbeschwerte Weihnachtszeit

Die 5 besten Ernährungstipps für eine unbeschwerte Weihnachtszeit

Die Adventszeit lockt mit typischen Leckereien wie Plätzchen, Lebkuchen, Marzipan und Christstollen – herrlich, oder? Und was wäre ein Weihnachtsmarktbummel ohne Glühwein, Bratwurst, Reibekuchen und gebrannte Mandeln? Wäre da nur nicht das schlechte Gewissen und die Angst vor Speckröllchen und kneifender Hose im Januar…

Schwerstarbeit für unsere Verdauungsorgane

Für viele ist die Advents- und Weihnachtszeit eine Herausforderung mit Blick auf Gesundheit und Ernährung. Sie sehen den bevorstehenden Feiertagen mit gemischten Gefühlen entgegen. Weihnachten feiern heißt traditionell meistens auch üppiges Essen, kalorienreiche Naschereien und das ein oder andere „Gläschen“ mehr als sonst. Das ist eine Herausforderung für unsere Verdauungsorgane und unsere Leber.

Das mehrgängige Festmenü oder die Weihnachtsgans mit Klößen liegen dann häufig schwer im Magen oder führen zu unangenehmem Völlegefühl oder Blähungen. Auch Menschen, die zu Sodbrennen neigen, leiden evtl. verstärkt unter diesen Beschwerden. Und Figurbewusste fürchten den Gang auf die Waage nach den Feiertagen. Aber das muss alles nicht sein!

Mit 5 –Elemente Ernährung die Mitte stärken und Leber entlasten

Die 5-Elemente-Ernährung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) schenkt uns wertvolles Wissen, wie wir auch Zeiten mit üppigen Schlemmereien gut überstehen. Dafür müssen wir unsere Verdauungskraft stärken. In der TCM ist es wichtig, dass alle Prozesse in unserem Körper reibungslos funktionieren, Dafür brauchen wir ein starkes „Qi“ – unsere Lebensenergie oder Lebenskraft. Das Qi muss zudem frei durch unser System zirkulieren.

Die Milz steht in der TCM für den gesamten Verdauungsprozess und bildet unsere Mitte. Haben wir ein kräftiges Milz-Qi, wird das, was wir essen vollständig umgewandelt in alles, was unser Körper braucht. Die Leber ist das größte Entgiftungsorgan und in der TCM für den freien Fluss des Qi zuständig. Fette, süße, schwere Speisen und Alkohol fordern die Leber und können in der Folge zu Blockaden und Stagnationen führen. Völlegefühl, Bauchkrämpfe, Blähungen sowie Durchfall und-/oder Verstopfung sind Zeichen, wenn Milz und Leber nicht im Gleichgewicht sind.

Meine persönliche „TCM-Ernährung Weihnachtsgeschichte“

Als Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt TCM und Ernährungsberatung esse ich natürlich auch selbst seit vielen Jahren nach diesen Prinzipien. Und ich bin immer wieder verblüfft und begeistert, wie gut das tut! Gerade die Weihnachtszeit ist für mich ein Gradmesser, wie sich die 5-Elemente Ernährung langfristig auswirkt.

Seit meiner Jugend (ich war ziemlich „pummelig“) war Essen für mich ein ständiger Kampf gegen die Waage und ich kenne alle gängigen Diäten aus eigener, leidvoller Erfahrung. Und nach Weihnachten war es natürlich besonders schlimm…

Heute bin ich glücklich, dass ich die Weihnachtszeit völlig unbeschwert genießen kann. Ich mache Weihnachtsmarktbummel und esse, worauf ich Lust habe. Bratwurst mit viel Senf– zum Glück gibt es in Köln auf den Weihnachtsmärkten Bio-Bratwurst – Reibekuchen und in Fett gebackene Krapfen müssen einfach sein ;-).

Das geniale ist, dass meine „Mitte“, also das Milz-Qi nach TCM, heute viel stärker ist als früher. Und die üppigen Schlemmereien der Feiertage „wie von selbst“ innerhalb einiger Tage wieder ausgleichen kann. Ich staune selbst manchmal, welche Mengen ich essen kann, ohne wirklich dauerhaft zuzunehmen. Kalorienzählen und den inneren Kampf mit dem Schweinehund beim Thema Essen kenne ich heute zum Glück nicht mehr.

Wollen Sie wissen, wie das funktioniert?

Meine 5 Tipps, wie Sie mit der 5-Elemente-Ernährung die Feiertage unbeschwert überstehen.

1. Lassen Sie keinesfalls das Frühstück ausfallen

Auch wenn Sie am Vorabend geschlemmt haben, sollten Sie auf keinen Fall das Frühstück ausfallen lassen! Wenn Sie noch keinen großen Appetit oder Hunger haben, essen Sie einfach nur eine ganz kleine Portion. Das Frühstück ist die entscheidende Mahlzeit, um für den ganzen Tag den Stoffwechsel, also das Milz-Qi anzukurbeln.

Beginnen Sie den Tag mit einer Tasse heißem Wasser und einer Morgenmahlzeit aus gekochtem Getreide mit frischen oder getrockneten Früchten. Ganz schnell lässt sich z.B. ein Porridge aus 2-3 EL Haferflocken, 1 TL Nüssen/Leinsamen und frischen Früchten (Heidelbeeren, kleiner Apfel oder Birne) zubereiten. Einfach mit einer halben Tasse Wasser oder Hafer/Reismilch aufkochen und kurz quellen lassen. Je nach Geschmack kann man auch 1 TL Rosinen oder andere Trockenfrüchte mitkochen.

2. Meiden Sie kalte und „verschleimende“ Lebensmittel

Auch wenn rohes Gemüse und Obst aus westlicher Sicht als gesund gilt, sollte man damit vorsichtig sein. Vor allem im Winter, wenn der Körper mehr Wärme und Energie benötigt. Aus Sicht der TCM ist Rohkost (rohe Möhre, Paprika, Gurke, Tomate) schwer zu verdauen und schwächt das „Verdauungsfeuer“.

Südfrüchte wie Orangen und Bananen wachsen in heißen Ländern und kühlen den Körper. Genießen Sie Früchte lieber als rote Grütze aus einheimischen Beeren, Apfelkompott oder gedünstete Rotweinbirnen.

Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Käse und Kuhmilch, sind stark befeuchtend und führen im Übermaß zu Schleimbildung. Wie wäre es also mit einem leckeren Bratapfel als Dessert anstelle von Eis oder Tiramisu?

3. Die Mitte stärken mit gekochten Speisen

Auch wenn es für uns im „Brotland“ Deutschland ungewohnt klingen mag: „warme Mahlzeiten“ sind häufig viel „leichter“ (auch von der Kalorienbilanz) als ein Käse- oder Wurstbrot. Vor allem Suppen und Eintöpfe wärmen und stärken unsere „Mitte“.

Eine klare Rindfleischbrühe oder Hühnerbouillon mit Gemüseeinlage ist sowohl als Vorspeise als auch für eine leichte Hauptmahlzeit vor dem nächsten Festmahl ideal. Auch ein winterlicher Gemüseeintopf mit Wirsing, Möhren, Sellerie, Lauch oder Kürbis ist ein perfektes Mittags- oder Abendessen vor und nach den Feiertagen. Statt Fleisch liefern Linsen, Kichererbsen oder Bohnen als Einlage die sättigenden Proteine.

4. Bitterstoffe in Kräutern und Pflanzen für die Leber

Bitterstoffe unterstützen die Fettverdauung. Sie kommen in vielen Kräutern oder auch in Chicorée, Rucola und Endiviensalat vor. Nicht ohne Grund wird der Gänsebraten traditionell mit Beifußkraut und Rotkohl mit Kümmel und Lorbeer gewürzt.

Servieren Sie einen kleinen Salat aus Feldsalat, Chicorée, Rucola und Radicchio als Vorspeise oder Zwischengang. Dadurch wird die Leber unterstützt, die für die Produktion von Gallenflüssigkeit verantwortlich ist. Und diese ist unverzichtbar, um Nahrungsfette im Darm verdauen zu können. Noch wirkungsvoller ist es, 20 Minuten vor dem Essen einen Tee aus Wermutkraut zu trinken.

5. Bringen Sie Ihr „Qi“ in Bewegung

Wer kennt das nicht – ein Feiertagsprogramm vom Weihnachtsbrunch über die nachmittägliche Kaffeetafel bis zum ausgiebigen Abendessen oder dem Weihnachtsfilm im Fernsehen. An den Feiertagen sitzen wir meistens viel mehr als sonst. Ein halbe Stunde schnelles Spazierengehen an frischer Luft zwischendurch bringt die Lebensenergie „Qi“ in Bewegung und stärkt damit die Verdauungsfunktion. Und macht Appetit auf die nächste Leckerei ;-).

Wollen Sie wissen, wie die 5-Elemente Ernährung Ihre individuelle gesundheitliche Situation und ihr Wohlbefinden das ganze Jahr über verbessern kann?

Dann vereinbaren Sie einen Termin für eine ausführliche Ernährungsberatung inkl. individueller TCM-Diagnose mit mir.
Ich freue mich darauf, Sie in meiner Heilpraktiker Praxis in Köln Bayenthal zu begrüßen!

Rufen Sie mich an oder senden Sie mir eine Mail.

Ich wünsche Ihnen allen eine genussvolle, unbeschwerte Weihnachtszeit!

 

 

Heilpraktiker Köln Praxis Sabine Kakizaki Heilpraktikerin Köln: Praxis für trad. chinesische Medizin (TCM), Akupunktur, 5-Elemente-Ernährung in Köln Bayenthal

Bernhardstraße 105
50968 Köln

 Telefon: +49 (0)221 99758467
 E-Mail: mail@praxis-kakizaki.de
 Web: